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07.08.2011 - Düsseldorf - 7. Renntag

07.08.2011 - Düsseldorf - 7. Renntag

153. Henkel-Preis der Diana - Deutsches Stuten-Derby, Gr. I u. Henkel-Trophy, Listenrennen

Navarra Queen gewinnt den Iffezheimer Diana-Trial: 40.000 Euro kostet die Nachnennung für den 153. Henkel.Preis der Diana, im Sattel sitzt dann Andrasch Starke. www.duesseldorf-galopp.de - TuchelNavarra Queen gewinnt den Iffezheimer Diana-Trial: 40.000 Euro kostet die Nachnennung für den 153. Henkel.Preis der Diana, im Sattel sitzt dann Andrasch Starke. www.duesseldorf-galopp.de - Tuchel

Der Vorbericht zum Hören als Podcast mit Dennis und Peter Schiergen, Andreas Löwe und Torsten Mundry

Es ist das Highlight des Jahres auf der  Grafenberger Rennbahn und eines der wichtigsten Ereignisse der Saison im deutschen Galopprennsport: Der 153. Henkel-Preis der Diana sieht an diesem Sonntag ein Starterfeld von 16 Pferden am Start. Es sind ausschließlich drei Jahre alte Stuten, die auf der 2200-m-Distanz um ein Preisgeld von 400.000 € antreten. Seit Montag ist das Feld auch noch um mehrere Attraktionen reicher, denn gleich drei Kandidatinnen wurden für das Rennen nachgemeldet, darunter auch Dancing Rain, die Anfang Juni auch das englische Pendant, die Oaks in Epsom gewonnen hat. Eine Stute dieses Kalibers ist im Henkel-Preis der Diana noch nie angetreten.

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Nr. Titel Details Referenzierte Videos
1 Syoss-Rennen EBF-Rennen, 1.500 m, F See video
2 Persil-Rennen Kat. D, 2.200 m, F See video
3 Henkel-Meile (ex Berberis-Rennen) Listenrennen, 1.600 m, F See video
4 Pritt-Rennen Traloppo - Wettchances des... Kat. E/Agl. IV, 1.700 m, F
5 Schwarzkopf-Rennen Kat.D/Agl. III, 2.200 m, F
6 153. Henkel-Preis der Diana - Deutsches... Gruppe I, 2.200 m, F See video
7 Pattex-Rennen Kat.D/Agl. III, 1.500 m, F
8 Henkel-Trophy Listenrennen, 2.100 m, F See video
9 Somat-Rennen Kat. D, 1.600 m, F

Es ist das Highlight des Jahres auf der  Grafenberger Rennbahn und eines der wichtigsten Ereignisse der Saison im deutschen Galopprennsport: Der  153. Henkel-Preis der Diana sieht an diesem Sonntag ein Starterfeld von 16 Pferden am Start. Es sind ausschließlich drei Jahre alte Stuten, die auf der 2200-m-Distanz um ein Preisgeld von 400.000 € antreten. Seit Montag ist das Feld auch noch um mehrere Attraktionen reicher, denn gleich drei Kandidatinnen wurden für das Rennen nachgemeldet, darunter auch  Dancing Rain, die Anfang Juni auch das englische Pendant, die Oaks in Epsom gewonnen hat. Eine Stute dieses Kalibers ist im Henkel-Preis der Diana noch nie angetreten.

Das hat für ihre Besitzer auch ihren Preis. Denn der ursprüngliche Meldeschluss für das Rennen war der 20. Juli 2010. Wer damals sein Pferd für die „Diana“ 2011 engagierte, der zahlt, wenn er denn in der Zwischenzeit diverse Ratentermine beachtet hatte, am Sonntag ein Startgeld von 7.500 €. Wer sich allerdings dazu entschloss, erst kurzfristig in das Rennen einzusteigen, der wird mit zehn Prozent des gesamten Preisgeldes zur Kasse gebeten, also 40.000 €. Dieses Geld fließt in die Kassen des Düsseldorfer Reiter- und Rennvereins, denn neben dem Team von Dancing Rain entschieden sich auch die Eigner von Navarra Queen und Karsabruni, ihre Pferde in letzter Minute zu melden. Natürlich aus gutem Grund, denn dieses Trio kann erstklassige aktuelle Leistungen vorweisen, zählt somit zur Favoritengruppe.  Andrasch Starke, Stalljockey von Trainer  Peter Schiergen, hat sich aus dem vierköpfigen Aufgebot seines Arbeitgebers für Navarra Queen entschieden. „Sie ist meine beste Stute“, sagt denn auch der Trainer, „sie leistet in der Arbeit nicht das, was sie im Rennen zeigt, wir haben sie deshalb immer unterschätzt und sie damals auch nicht für die Diana genannt.“ Karsabruni aus dem Stall von  Henri-Alex Pantall ist figürlich eher unscheinbar, zeigte ihr Können aber bei ihrem Gruppe-Sieg in Hamburg. Ihr Team hofft auf durchlässigen Boden, dann ist sie stärker einzuschätzen.

Dancing Rain ist auf Grund ihrer Vorleistungen natürlich die klare Favoritin des Rennens, doch ein Spaziergang wird es nicht werden, zumal der Grafenberger Kurs seine eigenen Gesetze hat, in der Vergangenheit dort schon zahlreiche ausländische Gäste gescheitert sind. Deutsche Trainer, deren Stuten nicht mit Gesetzmäßigkeiten der Bahn vertraut sind, haben die vergangenen Tage mehrfach zu Trainingseinheiten vor Ort genutzt. Bestens bekannt mit der Bahn ist allerdings die von  Andreas Löwe trainierte Djumama, die den finalen Test vor drei Wochen an gleicher Stelle gewonnen hat. Zusammen mit Navarra Queen könnte sie aus deutscher Sicht die besten Aussichten haben.  Ihr Trainer gilt als Mann, der gerade für Stuten ein besonderes „Händchen“ hat.

Neben zahlreichen Spitzenjockeis aus dem In- und Ausland ist der 16 Jahre alte  Dennis Schiergen die Attraktion des Rennens. Der Sohn von Trainer Peter Schiergen ist der derzeit beste Amateurrennreiter Deutschlands, er sitzt im Sattel von  Alkhana. Er ist der jüngste Reiter, der jemals in einem Rennen von dieser Bedeutung in Deutschland reitet. Siehe dazu auch den Extrabericht: "Deutschlands jüngster Gr. I-Reiter" mit einem angehängten Audio-Interview als Podcast..

Aus Sicherheitsgründen dürfen auf der 2200-m-Strecke nur 16 Stuten laufen. Da 18 als Starterinnen angegeben wurden, wurden die nach dem Rating am niedrigsten eingestuften  Amazing und Quintessa ausgeschieden.

Weitere Berichte:

Die 16 Kandidatinnen in der Übersicht

Dennis Schiergen, Deutschlands jüngster Gr. I-Reiter

Das älteste klassische Rennen Deutschlands: Der Preis der Diana - das deutsche Stutenderby

Der Vorbericht zum Hören als Podcast mit Dennis und Peter Schiergen, Andreas Löwe und Torsten Mundry


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