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Viele Highlights im Riemer Kalender 2011
Endlich ist es soweit: Am Sonntag, 3. April (Beginn: 13.00 Uhr) laufen sie wieder, die edlen Vierbeiner, die schnellste Pferderasse der Welt. Die acht Galopprennen werden durch ein Trabfahren ergänzt, sodass insgesamt neun Prüfungen gestartet werden. Für Wetter besonders interessant: In der TOP 6-Wette steht ein Jackpot von 13.594 Euro zur Ausschüttung bereit.
Der diesjährige Aufgalopp am 3. April sollte nur der Anfang einer mehr als spannenden Rennsaison werden. 14, aber vielleicht auch 15 Veranstaltungen plant der Münchener Rennverein.
Und diese haben es in sich: Die zweite Runde wird am Ostermontag (25. April) mit dem traditionellen Familientag eingeläutet. Natürlich werden insbesondere die Kinder an diesem Feiertag verwöhnt. Der Kinderspielplatz wird durch mehrere Attraktionen ergänzt und Süssigkeiten werden bereits am Eingang verteilt.
Die erste echte Neuerung präsentiert Riem am Samstag, den 7. Mai. Bei der Münchner PS-Parade wird ein Rad von 1 bis 300 PS geschlagen. Mehr als 50 Oldtimer haben sich bereits angemeldet. Der Besucher erlebt neben der Faszination von Pferderennen, die hohe Kunst von historischen Gespannfahrten und die Möglichkeit, längst in Vergessenheit geratene Fahrräder zu begutachten.
Mit dem oneXtwo – Bavarian Classic (55.000 Euro, Gruppe III, 2000 Meter) steht am Sonntag, den 22. Mai der erste sportliche Höhepunkt auf dem Programm. Diese wichtige Derbyvorprüfung gewann letztes Jahr Scalo, der nun zum „Galopper des Jahres“ avancierte .
Der traditionsreiche Renntag am Pfingstmontag (13. Juni) wird ganz im Zeichen des Bosporus stehen. Zusammen mit unserem Partner ATA – der Hochzeitsplaner haben wir bereits mehrere türkische Unternehmen gefunden werden, die diese Veranstaltung „puschen“ werden. Verhandlungen mit den besten Jockeis der Türkei laufen bereits.
"Tag der offenen Tür“ in Riem: Zusammen mit Foto Video Sauter laden wir am Sonntag, den 26. Juni ein, das Trainingsgelände, die Stallungen, die Schmiede und die Tierklinik zu besuchen. Nach Möglichkeit sollen alle denkbaren Pferderassen vorgestellt werden. Flach- und Trabrennen evtl. auch ein Hürdenrennen werden gestartet. Die „Kleinen“ können bei einem Ponyrennen ihr Können unter Beweis stellen.
Jetzt ist es offiziell: Am Sonntag, 10. Juli wird sich Dubai in Riem präsentieren. Der Renntag ist fest terminiert und alle Einzelheiten werden nun nach dem Dubai World Cup in den kommenden Wochen besprochen werden. Neben dem Dubai-Cup (20.000 Euro, LR, 2000 Meter) wird noch ein sportlich hochstehendes Rennen ausgeschrieben werden.
Das erste Auktionsrennen Münchens wird am Sonntag, 17. Juli gelaufen. Beim schnellen Sprint geht es für die Dreijährige um 52.000 Euro, der Sieger bekommt davon 25.000 Euro. Nach der 1400 Meter Distanz werden gleich sieben Platzgelder ausbezahlt.
Am Sonntag, den 31. Juli ist es dann so weit: Der Große Dallmayr-Preis (155.000 Euro, Gruppe I, 2000 Meter) lockt die besten Vollblüter des Kontinents an und zur größten „Kaffeeparty der Welt“ werden wieder an die 20.000 Besucher erwartet. Mit der Dallmayr Prodomo-Trophy (20.000 Euro, 1400 Meter) und dem Dallmayr Coupe Lukull (20.000 Euro, Stuten, 1600 Meter) rahmen zwei Listen-Rennen Riems Hauptrennen ein.
Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr wird natürlich auch 2011 der Tag „Galopp in Tracht“ durchgeführt. Partner sind an Maria Himmelfahrt (Montag, 15. August) wieder die Brauerei Aying und das Trachtenhaus Angermeier. Neben Tracht, Dirndl und Lederhose wird aber durch das 2. BBAG Auktionsrennen guter Sport geboten. 52.000 Euro werden ausgeschüttet und der Derbyjahrgang muss 1600 Meter bewältigen.
Die Herbstsaison wird am Sonntag, den 18. September durch einen Knüller eingeläutet: Erstmals in München wird die Große Europa Meile (70.000 Euro, Gruppe II, 1600 Meter) gestartet. Diese bislang in Köln ansässige Prüfung wird die besten Distanzspezialisten an die Isar führen und für ein weiteres Highlight des Jahres sorgen. Die wichtige Bedeutung dieses Renntages unterstreicht der Bayerische Fliegerpreis (20.000 Euro, LR, 1300 Meter), der an seinem gewohnten Termin gelaufen wird.
Das Nereide-Rennen (20.000 Euro, Listenrennen, 2200 Meter) erinnert am Sonntag, 17. Oktober an einer der besten deutschen Stuten aller Zeiten. Der Züchter des Siegers erhält einen Ehrenpreis vom Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten.
Das Halali wird am Dienstag, den 1. November geblasen. Und Als Alleinveranstalter kann sich Riem sicher sein, die gesamte deutsche Jockeyelite begrüßen zu können, zudem mit dem Auktionsrennen für Zweijährige (52.000 Euro, 1600 Meter) eine zukunftsweisende Prüfung entschieden wird.
Ein 14. oder vielleicht auch 15. Renntag wird im Laufe des Jahres noch ausgeschrieben werden.
Die attraktivste Siegwette Deutschlands
Abzüge runter – Quoten rauf! Bereits ab dem ersten Renntag der Saison am kommenden Sonntag, senkt der Münchener Rennverein bei der Siegwette die Abzüge um glatte 6%. Dadurch nimmt Riem nun ganz klar die Spitzenposition im gesamtdeutschen Vergleich ein. Der Wetter sollte sofort die besseren Quoten merken und der Verein erhofft sich dadurch natürlich ein Plus beim Umsatz.
Internationale Anerkennung für Riems Gruppe-Rennen
Gute Botschaft erreichte den Münchener Rennverein aus Chicago: Der Sieger des Großen Dallmayr-Preises (Gruppe I) bekommt ab sofort eine feste Startberechtigung für die Arlington Million (Gruppe I). Mit dabei bei diesem „Festival Free Pass“ sind die Sieger des Prix d’Ispahan (Longchamp), der Coral Eclipse-Stakes (Sandown), des Gold Cups (Curragh) und des Premio Presidente della Repubblica (Rom), allesamt Gruppe I-Prüfungen.
Der Sieger der oneXtwo – Bavarian Classic (Gruppe III) hat eine feste Startberechtigung für die Secretariat Stakes (400.000 Dollar). Riems wichtige Derbyvorprüfung befindet sich hierbei in illustrer Gesellschaft von Prix Eugene Adam (Maisons-Laffitte), Chester Spring Festival und den Gallinule Stakes (Curragh).
Den eingeladenen Siegern werden sämtliche Kosten erstattet. Die Rennen in Chicago sind für den 14. August terminiert.
Riems Spitzentrainer unter die Lupe
Wolfgang Figge
Nicht zuletzt durch die großartige Night Magic hat dieser Stall in den letzten Monaten einen explosionsartigen Aufschwung genommen. Dazu kommen großzügige Investitionen von RTC im Stall- und Trainingsbereich, die diesen Riemer Stall zu einer Spitzenadresse aufrücken ließen. Topgestüte Deutschlands wie Gestüt Ammerland, Gestüt Karlshof oder das Idee-Gestüt haben Pferde in die Obhut von Wolfgang Figge gestellt. Hautpatron bleibt aber natürlich das Gestüt Salzburg. Stalljockey ist nach wie vor der Ungar Karoly Kerekes.
Nicht nur die Riemer, sondern auch die deutschen Turffans waren nicht unglücklich, als der Kauf von Night Magic nach Japan letzten Herbst schließlich scheiterte. Die letztjährige Siegerin im Großen Preis von Baden soll am 8. Mai im Gerling-Preis ihr Jahresdebüt geben. Im Frühjahr 2010 erwarb der Stall Salzburg Pain Perdu, der dann in dessen Farben einen dritten Rang im Prix du Jockey Club belegte. Eine in der Zwischenzeit auskurierte Verletzung warf ihn zurück. Der nun 4jährige marschiert auf den Großen Dallmayr-Preis. Weitere Pferde mit Potenzial: Where dreams are (Zweiter zu Scalo im oneXtwo-Bavarian Classic), der noch ungeschlagene Le Francois (Aufgalopp am 7. Mai in München) und der teuerste Jährling (170.000 Euro) der Herbst-Auktion in Baden, El Galoppier, mit der einmaligen Abstammung von Galileo aus der Elle Danzig.
Jutta Mayer
Nach 1996, 2007 und 2008 verbuchte die einzige Riemer Trainerin letzte Saison ihr viertes lokales Championat. Einziger Großbesitzer im Stall ist das Gestüt Park Wiedingen, das u.a. mit Dagostino und Frantic Storm zwei Hoffnungsträger dieses Stalles in Obhut hat. Zu den absoluten Publikumslieblingen in Riem gehört der nun 8jährige Maistro, der nach 12 Siegen und 17 Platzierungen bei einer Gewinnsumme von über 87.000 Euro angekommen ist. Unbemerkt, aber fast genauso erfolgreich ist Grey Power, der in den letzten beiden Jahren so gut wie ausschließlich in Italien unterwegs war und in Varese 2010 zweimal 15.000 Euro als Sieger verdiente. Mit Martin Seidl arbeitet einer der größten Talente der jüngsten Vergangenheit im Stall. Bis August noch Amateur gewesen, wechselte der 20jährige, der leichte 50 Kilo in den Sattel bringt, ins Profilager, fing eine Lehre bei Jutta Mayer an und landete auf Anhieb auf Rang drei der Riemer Jockeystatistik.
John David Hillis
„Aller Anfang ist schwer!“ Diesen Satz musste sich der im Sattel sehr erfolgreiche John David Hillis (mehr als 250 Siege) nach seinem Wechsel 2009 ins Trainerlager immer wieder vor Augen führen. Über Winter hat sich die Struktur in diesem Trakt völlig verändert und das nur zum Positiven. 30 Boxen sind gefüllt und namhafte Eigner haben den Weg nach Riem gefunden. Der weltweit bekannte Rupert Plersch hat momentan schon acht Pferde in München und weitere sollen folgen. Mit dem Rennstall Gestüt Hachtsee und dem Gestüt Isarland sind zwei Traditionsfarben wieder nach München zurückgekehrt. Zum ersten Mal in der bayerischen Landeshauptstadt lassen Hibernian Stables und der Stall Zindel ihre Pferde vorbereiten und auch Angelika Muntwyler hat drei Boxen mit ihren Vollblütern belegt. Im letzten Lehrjahr befindet sich die 22jährige Katharina Irmer, die nicht nur durch ihre große Erlaubnis (momentan noch 4 Kilo) zu den gefragtesten Riemer Reitern gehört. Im letzten Jahr feierte die junge Sattelkünstlerin alleine 10 volle Erfolge, zwei davon gegen die „Cracks“ in Baden-Baden. Diesen Winter verbrachte sie vier Woche in Südafrika und hatte Gelegenheit bei Spitzentrainer Mike de Kock u.a. viel zu lernen. Fünfmal ritt die „Kathi“ gegen die starken südafrikanischen Jockeis und platzierte sich dreimal. Die ehrgeizige Reiterin nimmt jede Gelegenheit war um sich weiter zu bilden und möchte in der gesamtdeutschen Statistik von Platz 32 im Jahr 2010 ein gutes Stück nach vorne kommen.
Werner Glanz
Über Nachfrage braucht sich Werner Glanz nicht zu beschweren. Der gebürtige Wiener trainiert fast 50 Pferde und die Konstellation kann sich sehen lassen. Neben viel Jugend, die zum großen Teil für viel Geld auf alle renommierten europäischen Auktionen erworben wurde, sorgen bewährte Vierbeiner für ein breites Fundament. Die Neuerscheinung Lady Alida (bislang Wolfgang Figge) ist bereits auf Listen- und Gruppeebene erprobt. Lukian gewann den Bayerischen Fliegerpreis und sollte auch 2011 für weitere Siege sorgen. Größter Patron ist die Besitzergemeinschaft Frau Shahpar und Dr. Stefan Oschmann, die einige hoch interessante Zweijährige trainieren lassen. Neu im Stall ist die in Bremen ansässige Frau Marlene Haller mit einem Duo, darunter Saldenaera, die bei einem GAG von 85 Kilo steht.
Neben Champion Kenneth Pattinson werden Darren Moffatt und Bettina Streu ihre Chancen bekommen. Sehr erfreulich, dass auch zwei Aspiranten eine Lehre bei Werner Glanz begonnen haben.
Quelle: www.galopp-riem.de (Stand 31.03.2011)
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