Hamburger Renn-Club

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Das Derby

Die Derby-Geschichte in Hamburg findet auch im Jahr 2013 ihre Fortsetzung. Der Hamburger Renn-Club freut sich, nach alter Tradition wieder alle Galoppsport-Fans am ersten Juli-Sonntag des Jahres, also am 07.07.2013, zum

SPARDA 144. Deutsches Derby
(Klick zum Rennen mit allen Infos)

begrüßen zu dürfen. Das wichtigste Rennen des Jahres im deutschen Turf-Kalender ist das Finale und zugleich der Höhepunkt eines sechstägigen Galopp-Meetings: Klick zur Termin-Übersicht 2013!Der Sieger im SPARDA 143. Deutsches Derby: Pastorius in den Farben des Stalles Antanando von Franz Prinz von Auersberg mit Terry Hellier im Sattel. www.galoppfoto.de - Frank SorgeDer Sieger im SPARDA 143. Deutsches Derby: Pastorius in den Farben des Stalles Antanando von Franz Prinz von Auersberg mit Terry Hellier im Sattel. www.galoppfoto.de - Frank Sorge

Seit 1869 wird das Derby in Hamburg gelaufen. Ein lange Tradition, die auch in 2013 fortgesetzt wird. Die 144. Auflage des bedeutendsten und spannensten Rennen des Jahres im deutschen Galopprennsport verspricht wieder Spannung und Galopprennsport vom Feinsten. Schließlich kann ein Rennpferd dieses Rennen nur einmal gewinnen: Im Alter von drei Jahren. Nicht jedes Pferd darf laufen, nur die Besten qualizieren sich. Zudem kostet die Teilnahme immerhin eine stolze Summe von 7.500 Euro, das ist das sogenannte Nenngeld. Wer nicht beim ersten Nennungsschluß am 10.01.2012 dabei war, kann sein Pferd auch später noch nachnennnen. Dann wird es allerdings noch etwas teuerer: 50.000 Euro wären für die "Spätbucher" fällig.

Der Derbysieger 2011: Gestüt Ravensbergs Waldpark mit Jozef Bojko im Sattel und Trainer Andreas Wöhler am Zügel. www.galoppfoto - Frank SorgeDer Derbysieger 2011: Gestüt Ravensbergs Waldpark mit Jozef Bojko im Sattel und Trainer Andreas Wöhler am Zügel. www.galoppfoto - Frank Sorge

Und wie bei keinem anderen Rennen "summt" die ganze Rennbahn, wenn die Pferde in die Startbox einrücken. Die vielen Zuschauer, edelste Vollblüter auf dem Geläuf, die Jockeys, Trainer, Besitzer und Züchter in Hochspannung und High-Noon an den Wettkassen. Bei keinem anderen Rennen in Deutschland ist so viel Geld unterwegs, wie bei diesem: Beim wichtigsten Rennen des Jahres – beim  SPARDA 144. Deutschen Derby.

Die Spannung ist spürbar. Wenn sich die Startboxen öffnen und die Derbykandidaten zum ersten Mal an den Tribünen vorbeikommen, dann wird aus dem Summen der berühmte „Hamburg-Roar“: Dann mischt sich die lautstarke Anfeuerung der begeisterten Zuschauer mit dem donnernden Trommelwirbel der galoppierenden Hufe.

Die Pferde und Jockeys kämpfen um die wichtigste und begehrteste Trophäe im deutschen Galopprennsport, es ist der Kampf um das Blaue Band. Nach 2400 m und knapp zweieinhalb Minuten wird der Jubel ohrenbetäubend. Die Entscheidung: Es gibt einen neuen Derbysieger!

Zwischen zwei Schimmeln wird der Derbysieger nach alter Tradition vom Geläuf geholt: Buzzword in den berühmten Godolphin-Farben war 2010 der erste ausländische Sieger. www.galoppfoto..deZwischen zwei Schimmeln wird der Derbysieger nach alter Tradition vom Geläuf geholt: Buzzword in den berühmten Godolphin-Farben war 2010 der erste ausländische Sieger. www.galoppfoto..deEin Jockey, ein Pferd, sein Trainer, seine Besitzer und Züchter werden von einer Welle der Begeisterung getragen. „Es gibt für einen Jockey nichts Schöneres als nach dem Derby zwischen den beiden Schimmeln als Sieger vom Geläuf zu kommen“, erinnert sich  Hein Bollow, der sowohl im Rennsattel als auch als Trainer die magische Grenze von 1000 Siegen knackte, „viermal habe ich das erleben dürfen: 1953 mit  Allasch, 1954 mit  Kaliber, 1956 mit  Kilometer und 1962 mit  Herero: Es war ein unbeschreibliches Gefühl!“ Ein Sieg als Trainer 1974 mit Marduk rundet Bollows persönliche Derby-Bilanz ab.

„Es ist die Erfüllung eines Lebenstraums“, bekennen Züchter und Besitzer wie Hans-Hugo Miebach, der 2002 mit Next Desert seinen ersten Derbysieger in den eigenen blau-weißen Rennfarben vom Geläuf holen durfte: „Und es ist umso schöner, wenn man das Pferd selbst gezüchtet und viele Jahre lang auf diesen Moment hingearbeitet hat!“

Andere hatten weniger Glück: Obgleich auf allen Rennplätzen der Welt hoch erfolgreich, fehlt ihnen der Derby-Sieg in der Bilanz: Es ist eben auch „das verrückteste Rennen der Welt“. So jedenfalls urteilte die Trainerlegende Heinz Jentzsch und er muss es wissen, schließlich sattelte er von 1969 mit Don Giovanni bis 1994 mit Laroche gleich acht Derbysieger!

Nur einer war noch besser: George Arnull mit neun Siegen – allesamt für das Gestüt Schlenderhan, das sich als erfolgreichster Besitzer sage und schreibe 18mal in die Siegerlisten eintragen durfte. Zuletzt 2009 mit Wiener Walzer.

Siegerehrung für den Derbysieger Pastorius 2012: Mit dem Besitzer Franz Prinz von Auersberg, Jockey Terence Hellier, Trainer Mario Hofer mit Tochter Stefanie (vordere Reihe). www.galoppfoto.de - Frank SorgeSiegerehrung für den Derbysieger Pastorius 2012: Mit dem Besitzer Franz Prinz von Auersberg, Jockey Terence Hellier, Trainer Mario Hofer mit Tochter Stefanie (vordere Reihe). www.galoppfoto.de - Frank Sorge

Die Geschichte des Derbys ist nicht nur die Geschichte des wichtigsten Rennens in der deutschen Vollblutzucht, es ist auch ein Stück Kulturgeschichte. Zwei Weltkriege hat das Derby überdauert, fünfmal musste es deshalb von Hamburg-Horn aus umziehen: 1919 nach Berlin-Grunewald, 1943 und 1944 nach Berlin-Hoppegarten, 1946 nach München-Riem und 1947 nach Köln. Aber Hamburg ist die Heimat dieses unvergleichlichen Rennens.

Lassen auch Sie sich vom Zauber dieses Galopp-Ereignisses anstecken.

© Dequia Media

Wir freuen uns auf sechs Renntage beim Derby-Meeting vom 29. Juni bis 07. Juli 2013!

Mit unserem neuen Gastronomiepartner Nord-Event
144. Deutsches Derby
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