Gesellschaft
So schick ist das Derby: 1869, R. Batemann, der Trainer des ersten Derby-Siegers Investment, 1903 der Kaiser in Horn, 1930 Chapeau für Baron und Baronin von Oppenheim nach derm Derbysieg mit Alba. Fotos: Archiv Hamburger Renn-Club
Das Deutsche Galopp-Derby ist nicht nur einer der wichtigsten Termine in der deutschen Rennsportszene, sondern auch ein bedeutendes Event für die Hamburger. "Das ist ein Termin, den man nicht auslassen darf", so lautet die einhellige Meinung der Hanseaten, die - ob im VIP-Zelt oder am Bratwürstchenstand - "ihr" Derby unterstützen.
Das wichtigste Accessoire am Derby-Tag ist schon immer der Hut gewesen, in den 30ger genauso wie in den 60ger Jahren.
Sehen und gesehen werden, so lautete schon immer das Motto auf der Rennbahn in Hamburg-Horn. Man darf sich schick machen - muß es aber nicht. Je nachdem, wo man sich auf der Rennbahn in Hamburg-Horn aufhalten möchte. Ob man auf der Picknick-Decke neben dem Geläuf seinen Platz findet - oder ob man einen möglichen Derbysieger vom Geläuf holt. Die Schneider und Hutmacher hatten vor dem Derby immer viel zu tun, auch die Prominenz war und ist auf der Derbybahn zu Gast. Vom Kaiser bis zum Bundespräsidenten, vom Bundeskanzler bis zum Ministerpräsidenten, vom Innensenator bis zum Ersten Bürgermeister der Hansestadt: auf der Derbybahn in Hamburg trifft man sich.
1953 Baronin Gabrielle von Oppenheim mit Allaasch, Maria Mehl-Mülhens und Konsul Rudi Mehl, Helmut Schmidt - der frühere Innensenator - in den 70ger und Bundeskanzler Helmut Kohl in den 80ger Jahren.
Auch die Stars aus dem Show-Bizz zog es nach Hamburg Horn, Schauspieler, Sänger, auch Sport-Stars wie Franziska van Almsick haben sich von der Derby-Stimmung in Hamburg anstecken lassen. Natürlich darf in Hamburg auch Udo Lindenberg nicht fehlen, der höchstpersönlich die Ehrenpreise für das Hotel Atlantic überreichte.
John Mc Cririck, das "Enfant terrible des Turfs" 1996 in Horn, Udo Lindenberg und Uwe Stoltefuß 2003, Edda und Albert Darboven 2007, Evelyn Schulz mit dem passenden Hut für das neue Jahrtausend.
Die Gastgeber für das Derby-Meeting 2013 sind der Präsident des Hamburger Renn-Clubs, Eugen-Andreas Wahler und seine Frau Alexandra, sowie der Vizepräsident Albert Darboven, der auch als Sponsor des 142. IDEE Deutschen Derbys ist, und seine Frau Edda.
2009 - Ole von Beust, Hamburgs Erster Bürgermeister (m.), mit Eugen-Andreas Wahler und Albert Darboven.www .galoppfoto.de
Der Hamburger Renn-Club fördert mit seinen Partnern auch immer karitative Einrichtungen und Organisationen wie beispielsweise die den "Förderverein Universitäres Herzzentrum Hamburg e.V." (UHZ) unter dem Vorsitz von Edda Darboven. Dafür stehen gelungene Aktitonen wie beispielsweise die Versteigerung der von prominenten Persönlichkeiten bemalten Pferde und Hufeisen.
Werder Bremens Sportdirektor Klaus Allofs mit Nathalie und Andreas Jacobs auf der Derbybahn 2010. www.galoppfoto.deZu den wichtigsten gesellschaftlichen Terminen rund um das Galoppsport-Meeting gehörte bis 2010 immer die Championatsehrung im Hamburger Rathaus. Zu Ehren des Derby-Siegers des Vorjahres sowie für die Besitzer der am SPARDA 144. Deutschen Derby beteiligten Besitzers findet das traditonelle Derby-Dinner im Hotel Atlantic statt. Und natürlich gibt es auch 2013 wieder den beliebten "Hut-Wettbewerb", denn nirgendwo sonst sieht man so viele Hüte wie am Derby-Tag in Hamburg.





















