Am Sonntag läutet der Rennclub Mülheim auf der Galopprennbahn Raffelberg Deutschlands grüne Turfsaison ein

Am Sonntag läutet der Rennclub Mülheim auf der Galopprennbahn Raffelberg Deutschlands grüne Turfsaison ein


Erstmals in 2026 öffnen sich am kommenden Sonntag auf der Mülheimer Galopprennbahn die Startboxen. Es ist gleichzeitig die erste Galoppveranstaltung auf Gras in Deutschland. Die Vorfreude auf eine ereignisreiche Saison ist bei allen Beteiligten groß. Und auch die Wettervorhersagen versprechen sehr gute Rahmenbedingungen am Sonntag. Sechs Rennen sind geplant. Dabei bietet der Veranstalter bei seiner ersten von sechs Jahres-Events (siehe Übersicht) neben den Galopprennen auch wieder ein gewohnt buntes Unterhaltungsprogramm für Groß und Klein. Eine Line Dance-Party ab 14.30 Uhr rundet die Veranstaltung ab. Einlass am Sonntag ist ab 10.30 Uhr, der erste Start erfolgt gegen 11.45 Uhr.

Dabei hofft man auch bei den am Ort ansässigen Trainern Axel Kleinkorres, Yasmin Almenräder und Marcel Weiß auf den einen oder anderen Heimsieg. Darüber hinaus stellen die beiden Erstgenannten mit jeweils drei Pferden das größte Kontingent. Yasmin Almenräder vertraut im Ausgleich III auf die mit Kondition von der Sandbahn kommende Adjö. Ein guter Ruf eilt auch Stall Baltrums Pied Blanc bei den Dreijährigen voraus. Beide Pferde reitet der Ire Sean Byrne. Trainerkollege Axel Kleinkorres greift und anderem mit Two Tribes (Jozef Bojko) im höchsten Ausgleich des Tages an,


Dreijährige im Fokus

Im sportlichen Mittelpunkt stehen gleich zu Beginn zwei Rennen des Derbyjahrgangs. Fünf dreijährige Hoffnungsträger stellen sich in der Eröffnungsprüfung dem Publikum vor. Dabei geben sich vor allen Dingen die großen Kölner Ställe von Trainer Henk Grewe (Weekend Warrior) und Waldemar Hickst (Landolfo) die Klinke in die Hand.

Im zweiten Dreijährigen-Rennen des Tages darf man ebenso auf den Mülheimer Starter Peace of Japan aus dem Diana-Stall von Trainer Marcel Weiß gespannt sein. Stalljockey Sibylle Vogt sitzt im Sattel. Zum Favoritenkreis zählen hier Asker (Leon Wolff) und Sonic Boom (Esentur Turganaaly Uulu) für die aus Köln angereisten Trainer Henk Grewe und Peter Schiergen.


Ausgleich II und Viererwette mit 10.000 Euro Gewinnausschüttung

Wer den sportlichen Höhepunkt (Preis der Green Liners, Ausgleich II, 1.400m, 13.000 Euro, 14.25 Uhr) gewinnen will, muss die niederländischen Gäste Al Hitmi, Willy Campbell und Miami Heat beachten. Romy van der Meulen aus Boxmeer heißt ihre Trainerin, während auch West Man (Andrea Ricupa) für das Kölner Quartier von Andreas Suborics als ein Pferd für die vorderen Plätze gilt.

In der Viererwette (5. Rennen, Spodeck Fassadenprofi-Cup, 2.100m, 13.55 Uhr) locken 10.000 Euro Gewinnausschüttung. Es starten 14 Pferde, von denen uns der Krefelder Gast Ohcorona (Michal Abik) einen Hinweis wert erscheint.
 

Nina Baltromei

hat zwar keinen Ritt am Renntag, wird aber auf der Bahn anwesend sein. Sie bekommt die „Goldene Armbinde“ als Führende in der aktuellen Jockeystatistik überreicht.