Englischer Doppelerfolg im Grossen Allianz-Preis in München
Bye bye Baby war ein Erfolgshit der Bay City Rollers, Namensvetter Bay City Roller machte das in München nach: überlegen setzte sich der drei Jahre alte Hengst aus dem englischen Quartier von Trainer George Scott im Großen Allianz-Preis von seinen Kollegen ab und bescherte dem Stall Victorious Foerever damit 100.000 Euro Preisgeld.
Scott hatte den niederländischen Top-Jockey Adrie de Vries für den Ritt im mit 155.000 Euro dotierten Gruppe I-Rennen verpflichtet. „Das war eine fantastische Erfahrung, München war ein großartiger Gastgeber, und wir sind sehr erleichtert und überglücklich, mit einem Sieg nach Hause zu kommen“, plauderte ein sichtlich begeisterter Billy Jackson-Stops, Rennmanager des Victorious Forever. „Es ist auch ein großes Lob an Scheich Nasser und seinen Bruder Scheich Khalid, dass sie die Teilnahme dieses Pferdes hier ermöglicht haben. Es wäre ein Leichtes gewesen, ihn in die Winterpause zu schicken, aber sie sind großartige Sportler. Es ist ein großartiges Ergebnis und eine herausragende Trainingsleistung von George Scott. Jetzt steht für Bay City Roller definitiv eine Winterpause an, und wir werden ihn für eine Gruppe-1-Kampagne vorbereiten, mit dem Ziel, ihn Ende nächsten Jahres in unsere Deckhengstriege aufzunehmen. Er wird eine fantastische Bereicherung sein.“
Für de Vries geht es jetzt zügig weiter nach Dubai, denn in den Emiraten warten eine Reihe weiterer Rennen. Und auch Platz zwei ging an einen Gast aus England: Luke Morris pilotierte die fünf Jahre alte Tiffany (Elite Racing Club) mit sieben Längen Abstand auf den Sieger auf Rang zwei. Damit wiederholte Tiffany ihre Vorjahresplatzierung. Trainiert wird die Stute von Sir Marc Prescott. Erst dahinter reihten sich sechs weitere Pferde in München ein.

