Der große Hamburg-Hansa-Held: Dschingis Secret triumphiert zum zweiten Mal in Horn

So feiern bayrische Sieger: Martin Seidl im Sattel von Dschingis Secret - Sieger im Pferdewetten.de - Großer Hansa-Preis (Cobyright: Frank Sorge/galoppfoto.de)

So feiern bayrische Sieger: Martin Seidl im Sattel von Dschingis Secret - Sieger im Pferdewetten.de - Großer Hansa-Preis (Cobyright: Frank Sorge/galoppfoto.de)

(Hamburg) Dschingis Secret, Klassehengst im Besitz von Horst Pudwill (Hong
Kong) und in Training bei Champion Markus Klug, war am Sonntag auf der
Galopprennbahn Hamburg-Horn vor 5.500 Zuschauern zum zweiten Mal in
Folge der gefeierte Held im pferdewetten.de – Großer Hansa-Preis (Gruppe II,
70.000 Euro, 2.400 m). Nach seinem Vorjahresssieg stürmte der Dritte des
Derbys 2016 und „Galopper des Jahres 2017“ im Highlight des ersten
Wochenendes beim IDEE Derby-Meeting 2018 der Konkurrenz locker davon.

Von dritter Position aus kam der 32:10-Mitfavorit Mitte der Zielgeraden immer
besser auf Touren und setzte sich unter Jockey Martin Seidl, der schon sein
sechstes Rennen in Horn gewann, mit einer dreiviertel Länge im siebenköpfigen
Klassefeld gegen den heranfliegenden Colomano, sowie Walsingham und
Derbysieger Windstoß durch, der sich von zweiter Position als Favorit nicht
entscheidend steigern konnte. „Ich habe die Lücke zum Sieg erwischt, mein
Pferd hatte noch mehr Reserven“, versicherte Dschingis Secrets Jockey Martin
Seidl.

Champion-Trainer Markus Klug stellte den Sieger, sowie den Zweit- und
Viertplatzierten, wobei Dschingis Secret, der 2016 Dritter im IDEE Deutschen
Derby war, beim 18. Start seinen siebten Erfolg schaffte und mit dem Preisgeld
von 40.000 Euro seine Gewinnsumme auf 472.600 Euro erhöhte. Klug in einem ersten Kommentar: „Zwischen meinen drei Pferden entscheidet manchmal die Tagesform. Windstoß könnte noch das harte Rennen in Epsom in den Knochen gesteckt haben. Dschingis Secret hat zu seiner absoluten Höchstform zurückgefunden und ist nun ein Kandidat für die King George in Ascot. Colomano kann in solch einer Prüfung stets vorne sein. Er peilt möglicherweise den Großen Dallmayr-Preis in München an.“ Nur Walsingham schob sich noch zwischen die Klug-Pferde, er lief als Dritter das erwartet gute Rennen.

Noch wenig aufregend war die Rennsaison 2018 für die Mülheimer Trainerin
Yasmin Almenräder gelaufen, doch in Hamburg landete sie am Sonntag schon
ihren zweiten Erfolg – mit Stall Mandarins Licinius (42:10), der im Activity City
Cup (Ausgleich I, 22.500 Euro, 1.800 m) vom Start bis ins Ziel nach einem starken
Ritt des Belgiers Stephen Hellyn knapp gegen Doinyo und Nadelwald zum Zuge
kam. Auch das hohe Gewicht von 60 Kilo störte Licinius nicht im Geringsten.
Blendend läuft es beim IDEE Derby Meeting auch für den Bremer Trainer
Torsten Reineke, denn nach dem Treffer mit Starlite Express am Samstag
sicherte er sich nun das Verkaufsrennen über 1.800 Meter mit Santiano. Für
Jockey Martin Seidl war es bereits der vierte Erfolg in Hamburg.

Am Samstag war das Team Markus Klug/Adrie de Vries und die Familie Renz als
Besitzer noch im Pech, als Millowitsch dem Preis der Mitglieder des Hamburger
Renn-Club e.V. fernbleiben musste. „Ihm geht es gut, er hat nur ein paar
Schrammen, aber sonst nichts“, gab Klug nun aber Entwarnung. Nun gewann
diese Mannschaft mit dem Dreijährigen Schabau (21:10) ungefährdet ein 2.000
Meter-Rennen, das als Vorstufe für Starts in Auktionsrennen dienen soll.
Natürlich kamen auch die Wetter mit zwei Viererwett-Rennen voll auf ihre
Kosten. Auf den Einlauf Zindai – Bearheart – Reine des Miracles und Viva la Corsa
gab es in einem 2.000 Meter-Ausgleich IV 28.962:10 Euro.

An den im Januar viel zu früh verstorbenen Jockey Daniele Porcu erinnerte der
Ausgleich II über 1.400 Meter, in dem Martin Seidl seinen fünften Meetingssieg
auf Vatenko schaffte. Der 60:10-Mitfavorit kam aus dem Nichts noch an Atreju
und Naziba vorbei und bescherte Trainer Roland Dzubasz nach Zindai einen
weiteren Erfolg.

Der siebenfache Derby-Siegreiter Andrasch Starke musste bis zum siebten
Rennen am Sonntag auf den ersten Treffer beim Meeting warten, ehe er mit
dem Holländer Bolt Phantom in einem 1.200 Meter-Sprint erfolgreich war. Hier kletterte die Viererwette mit Zauberei, Jet Setter und Jazz Bay auf den nächsten Plätzen auf 190.841:10 Euro.

Nächster Renntag des IDEE Derby-Meetings ist am Mittwoch, 4. Juli 2018. Der
erste Start erfolgt gegen 17:55 Uhr.

Dschingis Secret gewinnt pferdewetten.de - Grosser Hansa Preis
Dschingis Secret gewinnt pferdewetten.de - Grosser Hansa Preis