IDEE Derby-Meeting - Von Siegern und Favoriten…

Freudenschrei nach Derbysieg durch Windstoß 2017 - Trainer Markus Klug. (Foto: Frank Sorge)

Freudenschrei nach Derbysieg durch Windstoß 2017 - Trainer Markus Klug. Copyright: Frank Sorge

(Hamburg)  Vom 29. Juni bis zum 8. Juli ist Hamburg-Horn im Derbyfieber. Dann bittet der Hamburger Renn-Club zum IDEE Derby-Meeting 2018. Höhepunkt ist das IDEE 149. Deutsche Derby in Hamburg am 8. Juli. Sonntags wird die Frage beantwortet, wer Nachfolger des Derbysiegers 2017, Windstoß, wird. Vielleicht ist es ein Röttgener “Kollege”, denn unter den 81 aktuell genannten Pferden für das mit 650.000 Euro dotierte Prestige-Rennen ragt Erasmus heraus. Der Hengst von Reliable Man gewann den Preis des Winterfavoriten in Köln im Oktober.

“Wer das gewinnt ist erstmal der Derbyfavorit”, sagt Markus Klug, Erfolgstrainer in Röttgen sowohl für Windstoß, als auch für Erasmus und immerhin zweimal Derbysieger als Trainer. Den nächsten Beweis seiner Leistungsfähigkeit soll Erasmus nach den vorliegenden Planungen im Dr. Busch-Memorial in Krefeld erbringen, und überhaupt: “Die Pferde müssen alle gesund bleiben. Das ist das Wichtigste”, unterstreicht Klug.

Was macht eigentlich Windstoß?

Der smarte Derbysieger des Jahres 2017, der mit dem “Derby-Debütanten im Sattel”  - Nachwuchsreiter Maxim Pecheur - antrat, macht gerade sowas ähnliches wie Urlaub: Lockere Tagesarbeit für das pferdemäßige Wohlbefinden und die Fitness - so wie die meisten Galopper im Winter. “Es geht ihm gut, er bekommt ruhige Arbeit und im Februar beginnt das Training für die kommenden Aufgaben”, erläutert Markus Klug, der Pferde und Reiter auch mal in den Wald zum galoppieren schickt, um Abwechslung in die Arbeit zu bekommen. Dem Derbysieg in Hamburg, der den Trainer zu höchst emotionalen Freudenausbrüchen verleitete, ließ Windstoß auch den Sieg im mit 155.000 Euro dotierten 55. Preis von Europa in Köln folgen. Kurz und gut: Der Derbysieger “verdiente” bei sechs Starts und drei Siegen 534.500 Euro - soviel wie kein anderes deutsches Pferd laut Galopper-Rangliste.

Wenn es so ausgeht...

Nichts vergessen hat Markus Klug von jenem denkwürdigen Tag in Hamburg, der dem Gestüt Röttgen nach 60 Jahren wieder einen Derbysieg bescherte. Es sei schon ein wenig stressig gewesen mit sieben Pferden im IDEE 148. Deutschen Derby, aber “wenn es so endet wie für uns, dann nimmt man das gern in Kauf”, schmunzelt Klug, der selbst in der Derbywoche gesundheitlich angeschlagen nach Hamburg reiste und seine Aufmerksamkeit auf alle Schützlinge gleichzeitig verteilen mußte. Gemeldet hat Klug auch für das IDEE 149. Deutsche Derby aktuell acht Pferde, langweilig dürfte es dem Trainer in Hamburg keinesfalls werden….

Derby-Meeting rundherum

Noch mehr Erlebnis und Abwechslung soll den Besuchern und Zuschauern beim IDEE Derby-Meeting auf der Hamburger Traditionsbahn geboten werden und deshalb steht auch fest, dass der 2017 erstmals stattfindende Foodtruck-Market auch 2018 Teil der Veranstaltung sein wird. Strandflair mit Liegestühlen, Musik und kulinarischen Köstlichkeiten am Marktplatz im Innenbereich der Hamburger Rennbahn kam gut bei den Besuchern an, sobald sich die Sonne mal blicken ließ. 

Wer möchte, kann sich schon jetzt seinen Lieblingsplatz für erlebnisreiche und spannende Renntage sichern. Unter www.galopp-hamburg.de sind Preise und Ticketkategorien übersichtlich aufgelistet. Dort ist auch eine Ticketanfrage möglich. Telefonisch ist der Kartenvorverkauf unter der Rufnummer (040) 651 82 81 zu erreichen. Beginnen wird Hamburgs aufregende Rennwoche am Freitag, 29. Juni mit den ersten drei Renntagen, danach folgen Renntage am Mittwoch und Donnerstag (4. und 5. Juli) und schließlich das Abschlusswochenende mit dem absoluten Höhepunkt, dem IDEE 149. Deutschen Derby am Sonntag.