Leon Wolff und Henk Grewe mit Asker wieder das Erfolgsteam im ersten Grupperennen für den Derby-Jahrgang in Krefeld

Leon Wolff und Henk Grewe mit Asker wieder das Erfolgsteam im ersten Grupperennen für den Derby-Jahrgang in Krefeld

(Hamburg/ Krefeld)  Das erste Grupperennen des Jahres für den Derby-Jahrgang ging 2026 wie schon vor zwölf Monaten an den Kölner Erfolgsstall von Trainer Henk Grewe und an Jockey Leon Wolff: Der als 12,1:1-Außenseiter im siebenköpfigen Feld der dreijährigen Hoffnungsträger angetretene Hengst Asker avancierte im „Der große Business-Banking-Cup“ – Dr. Busch-Memorial (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.700 m) am Sonntag auf der Galopprennbahn in Krefeld zum Nachfolger von Vorjahressieger Namaron. 

Mit Leon Wolff fand der zuvor bei vier Auftritten zweimal siegreiche Aclaim-Sohn Asker, der sich gegenüber seinem ersten Start in dieser Saison erheblich gesteigert präsentierte, an dritter Stelle ein ideales Rennen vor. Auf der Zielgeraden entwickelte sich ein erbitterter Zweikampf zwischen ihm und dem vorne wacker dagegen haltenden Ittlinger Loucas. Erst das Zielfoto gab minimal den Ausschlag (mit einem Kopf-Vorteil) zugunsten von Asker, der dem Kölner Besitzer Denis Cengiz eine Siegprämie von 32.000 Euro bescherte. 

Loucas eine Hoffnung für das IDEE 157. Deutsches Derby?

Auch wenn der Krefelder Sieger keine Nennung für das IDEE 157. Deutsches Derby in Hamburg besitzt, gilt er nun als Kandidat für einen Klassiker – die Coolmore City of Troy German 2.000 Guineas am 25. Mai in Köln. Eine Klasse-Partie bot auch der Zweitplatzierte Loucas, der allerdings ein Engagement für das Blaue Band in Hamburg besitzt. Der favorisierte englische Gast Commander’s Intent hatte nie eine Siegchance und hielt lediglich knapp Rang drei gegen Seguro. Der höher gehandelte Sonic Boom war an der Außenseite nicht entscheidend zu steigern.

Stimmen zum Dr.-Busch-Memorial:

Leon Wolff (Jockey von Asker): „Ich war mir im Ziel nicht sicher, ob wir gewonnen hatten. Der Kampf ging die ganze Zielgerade hin und her. Das hat heute richtig Spaß gemacht und freut mich sehr für die Familie Cengiz, denn es ist ein Geburtstagsgeschenk.“ (Anm. d. Red.: Mehmet Cengiz, der Vater von Besitzer Denis Cengiz, feierte am Sonntag seinen Geburtstag).

Henk Grewe (Trainer von Asker): „Auf jeden Fall steuern wir nun die 2.000 Guineas an. Ich dachte schon, dass die Distanz heute einen Tick zu weit sein könnte, aber Asker ist immer weiter galoppiert, ein tolles Pferd.“

Denis Cengiz (Besitzer von Asker): „Bei seinem ersten Start in diesem Jahr in Mülheim war er erst bei 60 Prozent. Der Trainer meinte damals, wir gewinnen dafür das Dr. Busch-Memorial. Ich hatte das nicht geglaubt.“

Traditionsrennen in Krefeld

Seit 1950 wird das Dr. Busch-Memorial auf der Bahn in Krefeld gelaufen, nachdem das Rennen als Preis von Dahlwitz in Berlin-Hoppegarten beheimatet war. Der letzte Gewinner, der später auch das Derby für sich entschied, war Next Desert im Jahr 2002. Zazou 2010 war nach seinem Krefelder Erfolg Zweiter im Blauen Band. 

IDEE Derby-Meeting mit vier Renntagen

Das IDEE 157. Deutsches Derby (Gruppe I, 650.000 Euro, 2.400 m) ist das Highlight am Schlusstag des vier Renntage zwischen dem 28. Juni und 5. Juli umfassenden IDEE Derby-Meetings auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn. Gleichzeitig handelt es sich um das bedeutendste Galopprennen in Deutschland. Die Rennveranstaltungen sind in der Reihenfolge Sonntag, Donnerstag, Samstag, Sonntag terminiert. Die nächste wichtige Derby-Vorprüfung ist das WETTSTAR.de – Bavarian Classic (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.000 m) am 1. Mai in München.

26. April 2026: das Dr. Busch-Memorial in Krefeld ist die erste der klassischen Vorprüfungen für das IDEE Deutsche Derby in jedem Jahr. Leon Wolff und der dreijährige Asker hatten nach hartem Kampf knapp die Nase vorn.
26. April 2026: das Dr. Busch-Memorial in Krefeld ist die erste der klassischen Vorprüfungen für das IDEE Deutsche Derby in jedem Jahr. Leon Wolff und der dreijährige Asker hatten nach hartem Kampf knapp die Nase vorn.