Starts nach dem Hamburger Meeting: Lacazar, die Siegerin im Hamburger Stutenpreis, wird im 159. Henkel-Preis der Diana, Gr. I, in Düsseldorf zur "Stutenkönigin" gekrönt

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18:45 Uhr

Die "Stutenkönigin" Lacazar mit Jozef Nemec am Führzügel nach dem Sieg im 159. Henkel-Preis der Diana, Gr. I. Foto: Dr. Jens Fuchs

Nur das IDEE 148. Deutsche Derby war mit einer Gesamtgewinnsumme von 650.000 Euro noch höher dotiert als der 159. Henkel-Preis der Diana, Gr. I, auf dem Düsseldorfer Grafenberg, bei dem es 500.000 Euro zu verdienen gab. Jedoch ist dieses 2.200-Meter-Rennen einzig und allein dreijährigen Stuten vorbehalten. Es gewann die Mitfavoritin Lacazar, die als frische Siegerin aus dem Preis der Mitglieder des Hamburger Renn-Clubs (Hamburger Stutenpreis), Gr. III., angereist war. Weit hatte es die Tochter von Adlerflug, Derbysieger des Jahres 2007, nicht, denn sie wird in Köln von Trainer Peter Schiergen trainiert. Im Sattel saß der auch in Hamburger bestens bekannte Andrasch Starke, der seinen 4. Erfolg im "Stutenderby" feiern konnte, schon sieben Mal war der als "Mr. Derby" titulierte Starjockey im "Blauen Band" in Hamburg-Horn erfolgreich.

Züchterin und Besitzerin der Diana-Siegerin ist Ina Emma Zimmermann mit ihrem Gestüt Haus Zoppenbroich - in der Nachfolge des legendären Gestüt Zoppenbroichs der Familie Bresges, das mit Ordos (1983), Orofino (1981), Königstuhl (1979) und Athenagoras (1973) vier Derbysiege feiern konnte, vor einigen Jahren wechselte das Gestüt in Mönchengladbach jedoch in jetzigen Besitz.

Auf dem 2. Platz folgte die 292:10-Außenseiterin Megera unter Jockey Jim Crowley, trainiert von andreas Wöhler und im Besitz von Rashit Shaykhutdinov. Erst auf dem 3. Platz landete die Godolphin-Stute Wuheida unter William Buick, die als 21:10-Favoritin ins Rennen gegangen war, doch ihr wurde am Ende der Weg zu weit. Prima Violetta in den Farben von Albert Darboven, Vize-Präsident des Hamburger Renn-Clubs, kam mit Eduardo Pedroza als Neunte ins Ziel